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Katrin's Zeichenblog

WIP

Work in progres scans und Erklärungen zu den einzelnen Schritten.

Joe Flanigan (John Sheppard – Stargate Atlantis) – Farbstiftzeichnung

Polychromos Farbstiftzeichnung auf DIN A5 Canson Mi-Teintes Papier, grau, glatte Oberfläche.

sheppard_scan

Ich beginne mit dem Einzeichnen des Rasters, 2x2cm. Dazu benutze ich meinen weißen Farbstift und setze nur ganz wenig Druck ein. Die Rasterlinien sollen nur gerade so erkennbar sein. Setze ich zuviel Druck ein, wird man das Raster später auf der fertigen Zeichnung sehen. Zeichne ich es mit minimalen Druck ein, brauche ich es nichteinmal wegradieren, denn die kommenden Farbschichten werden die zarten Linien vollkommen überdecken. (mehr …)

Der Kiefernzapfen wird fertig

Fortsetzung von http://blog.kadportraits.de/?p=372

Das Referenzfoto:

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Mein Material:

 

Ich beginne mit den drei kleinen Spitzen am oberen Ende des Zapfens. Mit Braunock #182 schattiere ich mit wenig Druck vor. Mit Siena gebrannt #283 zeichne ich Schatten ein, die ich mit Sepia dunkel #175 vertiefe und mit Warmgrau III #272 mit starken Druck verblende. Die Lichtreflexe an den Kanten lasse ich dabei frei.
Bei den nächsten Spitzen kommt auch noch Terracotta #186 zum Einsatz. Da der Kiefernzapfen nicht mehr der frischeste ist, haben sich an den stärkeren Spitzen einige helle bis weiße Auswuchtungen gebildet. Diese lasse ich zu Anfang frei und schattiere drumherum. Die Plastizität dieser Auswuchtungen versuche ich mit Sepia dunkel #175 und Warmgrau III #272 zu erzeugen. Mit Schwarz #199 punkte ich noch einige Akzente ein, indem ich den Stift fast senkrecht halte und ihn in einer schnellen und kurzen Bewegung auf das Papier tippe.
kiefernzapfen_004 (mehr …)

Hinter einem Kiefernzapfen

Das Referenzfoto:
IMG_1083
Mein Material:

Ich zeichne mir die Umrisse des Zapfens mit dem Grüngold #268 Polychromos ein und setze die Begrenzungen für den Teil im Focus und den verschwommenen Teil. Als erstes möchte ich mich nur um den Hintergrund kümmern, die Details werden später noch kommen. Den Hintergrund färbe ich mit kleinen Kreisbewegungen mit dem Grüngold #268 ein – nur mit wenig Druck.
kiefernzapfen_001Nun nehme ich ein Taschentuch und verwische die Farbpigmente mit etwas Druck. Als nächstes setze ich mit dem Polychromos #265 Caput Mortuum Violett die dunkleren Akzente, die etwas ins rötliche gehen. Mit dem Olivgrün #173 arbeite ich diese Akzente noch etwas aus und erweitere die dunkleren Flächen, die ins grünliche gehen. Mit dem Sepia dunkel #175 gehe ich noch etwas in die Tiefe indem ich mit etwas mehr Druck dunkler zeichne. Mit dem Grasgrün #166 gehe ich über die grünlichen Flächen nochmals drüber. Jetzt verwische ich die Flächen mit meinem Taschentuch mit wenig Druck um die Verläufe weicher zu machen.

Nun widme ich mich dem unteren Teil des Hintergrunds – mit dem Caput Mortuum #169 zeichne ich die verschwommenen Schatten der Strohhalme ein und verwische wieder mit einem Taschentuch.
kiefernzapfen_002Mit dem Grasgrün #166 zeichne ich die verschwommenen Grashalme ein und gehe mit dem Olicgrün #173 hier und da noch etwas drüber, um dunklere Akzente zu setzen. Mit dem Caput Mortuum #169 verstärke ich die Schatten und bearbeite die Übergänge mit dem Grüngold #268. Letzte Akzente setze ich mit braunocker #182.
kiefernzapfen_003 Die Fortsetzung folgt hier: http://blog.kadportraits.de/?p=406

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Wasser unter einer Ente – Bleistiftzeichnung

Fortsetzung von: http://blog.kadportraits.de/?p=315

Den Schatten der Ente hatte ich ja schon mit einem H Bleistift angedeutet, jetzt gehe ich mit einem 5B Bleistift nochmal drüber und verwische anschließend mit einem Papierwischer, damit die Fläche gleichmäßiger wirkt. Das gesamte Wasser um die Ente färbe ich mit einem H Bleistift gleichmäßig ein, um einen hellen Grauton zu erzielen. Durch die Bewegung der Ente auf dem Wasser entstehen Wellen – diese haben ihre Schatten und Highlights. Die Highlights kann ich nach dem Einfärben mit einem Radierstift herausradieren. Für die ganz feinen Lichtreflexe benutze ich meinen Tombow Mono Zero Radierstift, für größere Lichtreflexe mit weichen Übergängen benutze ich meinen Knetradierer.
Die „Täler“ der Wellen – also der Teil, der im Schatten liegt, zeichne ich mit einem H Bleistift ein und gehe mit einem B Bleistift nochmals drüber. Mit dem Papierwischer verwische ich, dadurch erziele ich weiche Übergänge. Hier und da kommt auch noch mein 5B Bleistift zum Einsatz, um etwas mehr Tiefe hineinzubringen.

ente_001_wip_08Die Wellen hinter der Ente sind nicht mehr so gleichmäßig, die Arbeitsweise bleibt aber gleich. Allerdings brauche ich hier wesentlich mehr Geduld.
Hier die fertige Zeichnung:
Ente_001Drucke dieser Zeichnung könnt ihr über http://kad-portraits.deviantart.com/prints/ erhalten, die Originalzeichnung gibt es für 180 Euro + Versand +  eventuell anfallende Zollgebühren.

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Fertigstellung einer Ente

Fortsetzung von http://blog.kadportraits.de/?p=272

Mit dem Hauptteil des Federkleids bin ich vorerst fertig, dafür habe ich hauptsächlich einen H und einen 5B Bleistift verwendet. Mit dem H Bleistift habe ich die dunklen Stellen vorgezeichnet, die hellen Kanten der Federn aber frei gelassen. Mit dem 5B bin ich dann über die dunklen Stellen nochmals drüber – immer in Wuchsrichtung der Federn. Mit dem H Bleistift habe ich dann die hellen Kanten nachgearbeitet. Um die Federn auch wirklich fluffig wirken zu lassen, habe ich mit einem 2B Bleistift hier und da in den Kanten weitere Akzente gesetzt und die Federn etwas ausgefranzt. Zum Schluss bin ich mit einem 8B Bleistift nochmals über die dunklen Stellen gegangen, die im Schatten der anderen Federn liegen.

ente_001_wip_04ente_001_wip_05Wie man auf den Fotos vielleicht sehen kann, bin ich Stück für Stück vorangegangen – dafür ist das Raster eine echte Hilfe, weil man den Überblick nicht so schnell verliert.

 

Nun widme ich mich dem Kopf der Ente. da hier die Federn viel kleiner sind, gehe ich etwas anders vor. Zuerst zeichne ich die Schatten ein (siehe Bild oben) – dazu benutze ich erst einen H Bleistift und werde mit einem HB Bleistift noch etwas dunkler.

Danach fange ich mit einem 2B Bleistift an, erste Federn einzuzeichnen. Ähnlich wie bei kurzem Fell setze ich kleine Striche in Wuchsrichtung der Federn, variiere aber ganz leicht etwas in der Richtung. Mit einem 5B Bleistift zeichne ich weitere Federnstriche ein. Mit einem 8B setze ich hier und da vereinzelt kleine Striche um noch dunklere Akzente zu erzielen.
ente_001_wip_06Ganz ähnlich geht es dann mit den Federn am Halz zum Bauch hin zu. Zum Bauch hin werden die Federn dann etwas länger, auch gibt es dort Farbunterschiede. Auch hierfür benutze ich Bleistifte in den Stärken H und HB für die Schattensetzung am Anfang und 2B, 5B und 8B für die Federn.
ente_001_wip_07Als nächstes kommt das Wasser dran – auch über diese Arbeitsschritte werde ich euch auf dem Laufenden halten 🙂

Fortsetzung: http://blog.kadportraits.de/?p=330

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Leerzeiten und neues WIP

Es tut mir leid, dass ich so lange nichts mehr gepostet habe – so eine Pause bedeutet im besten Fall, dass ich an Auftragsarbeiten arbeite, die euch leider nicht zeigen kann. Für den nächsten Auftrag habe ich allerdings die Erlaubnis – es werden also endlich wieder ein paar Bilder folgen 🙂 Wenn ihr auch ein Bild gezeichnet haben wollt, könnt ihr gerne mit mir Kontakt aufnehmen. Informationen zu Preisen und Auftragsabwicklung findet ihr hier: http://blog.kadportraits.de/?page_id=201
Aber vorerst noch ein Zwischenschritt von meiner Ente:ente_001_wip_04

Der Anfang einer Ente

Das Referenzfoto: ente_001_refMein Material:

Auch bei dieser Zeichnung arbeite ich mit Raster (2cm x2cm) um die Proportionen genau übertragen zu können, vor allem aber um mich später bei den Details der Federn besser orientieren zu können. Das Raster habe ich mit einem Bleistift der Stärke 2H eingezeichnet. Für die Umrisse der Ente verwende ich einen Bleistift der Stärke H.
ente_001_wip_01Als nächstes habe ich die Schatten der Ente eingezeichnet und schon leicht schattiert, auch hierfür habe ich einen Bleistift der Stärke H benutzt und mich am Raster orientiert. Für den Rest des Wassers werde ich das Raster nicht mehr brauchen und radiere die Linien mit meinem Mars Plastic Radierstift rund um die Ente weg.
ente_001_wip_02Nun beginne ich mit den Federn – hierzu benutze ich Bleistifte der Stärke H, 2B, 5B und 8B. Ich fange mit dem H Bleistift vorsichtig an, die ersten Schatten zu setzen, die hellen Kanten der Federn lasse ich dabei erst einmal völlig frei. Je nachdem wie dunkel die Federn sind gehe ich nun mit dem 2B oder 5B Bleistift nochmals über die Flächen. Den 8B Bleistift benutze ich danach an den ganz dunklen Stellen um mehr Tiefe reinzubringen. Mit meinem H Bleistift gehe ich nun nochmals über einige Federkanten, die mehr im Schatten liegen bzw. nicht ganz so hell sind. Ab und zu muss ich hier und da wieder etwas an den Kanten radieren, dazu benutze ich meinen Mono Zero Radierstift von Tombow. Mein Knetradierer kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn ich einige Stellen wieder aufhellen möchte, die doch etwas zu dunkel geraten sind.
ente_001_wip_03Heute abend geht es mit der Zeichnung weiter, ich werde hier in meinem Block dann über die Fortschritte schreiben 🙂

Fortsetzung: http://blog.kadportraits.de/?p=315

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Ein Rotkardinal ensteht (Teil 2)

Fortsetzung von http://blog.kadportraits.de/?p=87

Ich fange mit dem Flügel des Vogels an und zeichne mir einzelne kurze Federn ein, die ich gleichmäßig und mit nur wenig Druck violett schraffiere. Die Kanten betone ich etwas, indem ich mehr aufdrücke. Mit einem hellen, kalten grau gehe ich nochmals über die Fläche drüber und verblende die Farbe mit etwas mehr Druck. Mit meinem Kadmiumrot arbeite ich etwas nach, da mir der Flügel noch zu violett erscheint.
Weiter geht es mit den längeren Federn – hier kommt auch mehr Abwechslung der Farben ins Spiel, weil die unteren Federn gräulich sind. Es ist eine sehr feine Detailarbeit und ich brauche einen sehr spitzen Stift dafür. Mein Spitzer reicht da nicht mehr aus und so nehme ich mein Schmirgelbrettchen

und schleife eine feine Kante in die Mine des Stiftes. Damit lassen sich nun auch sehr dünne Linien ziehen.

Wie auch schon bei den kurzen Federn, schraffiere ich gleichmäßig mit nur wenig Druck. Die Kanten der Federn werden mit etwas mehr Druck betont.
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Ich gehe mehrmals mit den unterschiedlichen Rot- und Grautönen übder die Federn drüber, bis ich die richtige Mischung erhalte. Die gleiche Vorgehensweise trifft dann auf die Schwanzfedern zu – auch hier brauche ich die scharfe Kante meines Stiftes.
Nach den Schwanzfedern widme ich mich nun dem Bauch – hier benutze ich zum Schraffieren die Fleischfarbe Mittel – wieder gleichmäßig mit nur wenig Druck.

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Mit einem spitzen weißen Stift zeichne ich mit sehr viel Druck vereinzelte „Federfransen“ ein, der Druck muss groß genug sein, damit der Stift regelrechte Rillen zieht. Wenn ich jetzt nochmals mit meinem fleischfarbenen Stift mit etwas mehr Druck drüber gehe, bleiben die Rillen hell – so setzen sich einzelne Federspitzen gut ab. Mit einem violettfarbenen Stift zeichne ich die Schatten unter dem Flügel und am Bein ein, mit einem scharlachroten Stift zeichne ich nochmals einzelne „Federfransen“ ein.
Nun widme ich mich den Beinchen, die ich mit einem dunklen, warmen Grau schattiere. Um die Übergänge weicher zu gestalten, nehme ich den hellen Warmgrau und gehe mit Druck nochmals drüber. Einzelne Fältchen betone ich mit dem dunklen Grau.
Viel bleibt nun nicht mehr übrig – nur der Zweig. Hierfür benutze ich ein dunkles und ein helles Warmgrau, ein dunkles Braun und ein helles Braun. Mit dem dunklen Grau fange ich meine Schattierung an, mit dem hellen Braun gehe ich mit wenig Druck nochmals drüber und verblende mit dem hellen Grau. Einzelne Poren zeichne ich mit dem dunklen Braun ein.
Am Schluss schaue ich mir die Zeichnung nochmals genau an und gehe hier und da mit den verschiedenen Farben drüber um bspw. Kanten zu verstärken oder Übergänge zu glätten.
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Benutzte Materialien:

  • Fabriano Accadmeia Papier, 37cm x 25cm
  • Faber Castell Polychromos Farbstifte
  • Faber Castell Albrecht Dürer Aquarellfarbstifte
  • Zest-it
  • Wasser
  • Wattestäbchen
  • 2h Bleistift

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Ein Rotkardinal entsteht (Teil 1)

Benutzte Vorlage: http://pixabay.com/de/vogel-kardinal-m%C3%A4nnlich-schnee-94957/

Benutzte Materialien:

  • Fabriano Accademia Papier, 37cm x 25cm
  • Faber Castell Polychromos Farbstifte
  • Faber Castell Albrecht Dürer Aquarellfarbstifte
  • Zest-it
  • Wasser
  • Wattestäbchen
  • 2h Bleistift

Ich fange an, indem ich mir ein Raster auf meine Vorlage lege und auf mein leeres Blatt zeichne. Auf dem Blatt lasse ich dabei einen Rand von 1cm, somit ist genug Platz, um gegebenenfalls die fertige Zeichnung an einen Passpartout zu befestigen (das sieht einfach schöner aus 😉 ). Nun übertrage ich die Konturen meiner Vorlage auf mein Blatt, dazu nehme ich einen Farbstift in der jeweils entsprechenden Farbe. Nachdem die Konturen sitzen, fange ich an, den Hintergrund zu bearbeiten. Da ich den Hintergrund nicht 1:1 übernehme, habe ich freie Hand bei der Farbwahl. Ich fange mit einem hellen Blau an, den Hintergrund gleichmäßig zu schattieren. Hier und da zeichne ich leicht Kreise ein, die den Bokeh-Effekt erzeugen sollen. Um die Pigmente noch etwas besser auf dem rauhem Papier zu verteilen, nehme ich ein Wattestäbchen und tauche es in mein Fläschchen Zest-It ein und gehe damit nochmals über die Farbe drüber.
Nach einer gewissen Trocknungszeit nehme ich ein dunkleres Blau und schattiere im unteren Bereich um mehr Tiefe zu schaffen. Auch hier zeichne ich wieder Kreise für den Bokeh-Effekt ein und verwische mit einem in Zest-It getränkten Wattestäbchen.

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Da mir der Hintergrund immernoch etwas zu ungleichmäßig ist, versuche ich es mit einem Aquarellstift, den ich dann mit einem in Wasser getränkten Watterstäbchen verwische – okay, das gibt einen Effekt, den ich so nicht vorhergesehen habe 😉 Das muss ich wohl so erstmal stehen lassen.
Die freigelassenen Kreise färbe ich in unterschiedlichen, hellen Farbtönen ein und beginne danach mit dem Kopf des Vogels. Für das gesamte Federkleid werde ich folgende Farben meiner Polychromosstifte benutzen:
101 (weiß), 232 (kaltgrau III), 217 (kadmiumrot mittel), 199 (schwarz), 219 (scharlachrot tief), 127 (karmin rosa), 136 (purpur violett), 131 (fleischfarbe mittel), 117 (kadmiumrot hell), 194 (rotviolett)

 

 

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red_cardinal_003Heute Abend geht es dann weiter mit der Zeichnung 🙂
Die Fortsetzung  gibt es hier: http://blog.kadportraits.de/?p=140

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